Scheuersaugmaschine

Die Wiederaufbereitung einer Gmatic Scheuersaugmaschine ist aufgrund des elektropolierten Werkstoffes Edelstahl und der hochwertigen Komponenten konstruktiv ermöglicht - selbst nach vielen Jahren intensiver Arbeitseinsätze. Eine speziell entwickelte Edelstahlbeize ermöglicht nicht nur eine tiefenwirksame Reinigung, sondern auch die erneute Passivierung aller Edelstahloberflächen. Die modulare Gmatic Plattformstrategie bietet einen direkten Komponentenzugang und Überarbeitung jeder Baugruppe. Alle verletzten Schweißnähte werden erneuert, alle verzogenen Chassis- und Anbauteile gerichtet und alle übrigen Komponenten inspiziert, repariert und gewartet, nur selten erneuert.

 

 

Die nachfolgende Studie dokumentiert anhand von Vorher-Nachher-Bildern das Ergebnis der Wiederaufbereitung einer Scheuersaugmaschine Typ Gmatic 80 B 82 (Baujahr 2009). Dieses Modell hat innerhalb der letzten 7 Jahre ca. 3000 Betriebsstunden im Einzelhandel geleistet und wurde am 01.07.2016 erstmalig in einer Wiederaufbereitung instandgesetzt.

 

 

 

 

 

Der Bürstenkopf

thumb Buerstenkopf nachherBürstenkopf (nachher)

Buerstenkopf Seite_nachherBürstenkopf (nachher)

thumb Buerstenkopf vorherBürstenkopf (vorher)

Buerstenkopf Seite_vorherBürstenkopf (vorher)

Der Bürstenkopf  - die Schrubbeinheit jeder Scheuersaugmaschine! Wasser, aggressive Reinigungsmittel, Schmutz und eine hohe mechanische Belastung prägen sein Arbeitsumfeld. Hohe Bürstendrehzahlen sorgen für feinen Sprühnebel rund um das Bauteil. Die Ansammlung von Schmutzpartikeln ist so unumgänglich. Der Bürstenkopf bestimmt immerhin das Reinigungsergebnis und die Hygiene im Betrieb.

Die Wiederaufbereitung
  1. Grundreinigung der Edelstahlronde, Bürstenantriebe
  2. Richt- und Schweißarbeiten an der Edelstahlronde
  3. Passivierung der Edelstahlflächen mit Edelstahlbeize
  4. Kugellager und Dichtungen der Bürstenantriebe werden erneuert
  5. Bürstenantriebe werden mit Schutzlack überzogen
  6. Ölwechsel der Getriebe
  7. Reinigen oder erneuern der Schläuche, Abweisrollen und Bürsten

 

Die Bürstenkopfaufnahme

Buerstenkopf Aufnahme_nachherBürstenkopfnahme (nachher)

Buerstenkopf Aufnahme_vorherBürstenkopfaufnahme (vorher)

Die Bürstenkopfaufnahme ist die Führungseinheit des Bürstenkopfes. Diese sorgt für die nötige Beweglichkeit und Flexibilität bei der randnahen Reinigungsfahrt sowie für dessen Anheben und Absenken. Stöße gegen die Bürstenkopfronde werden unmittelbar in die Aufnahmen weitergeleitet und so einer hohen mechanischen Belastung ausgesetzt ist.

Die Wiederaufbereitung
  1. Demontage der Bürstenkopfaufnahme
  2. Richt- und Schweißarbeiten zur Wiederherstellung der Beweglichkeit
  3. Grundreinigung und Passivierung mit Edelstahlbeize
  4. Prüfen der Kabelführungen und Stecker als auch der Befestigungen

Der Saugfuß

Saugfuss nachherSaugfuß (nachher)

Saugfuss Seite_nachherSaugfuß, Seite (nachher)

Saugfuss vorherSaugfuß (vorher)

Saugfuss Seite_vorherSaugfuß, Seite (vorher)

Der Saugfuß ist die Absaugeinheit jeder Scheuersaugmaschine. Er hält nicht nur die Sauglippen in korrektem Winkel auf der Verkehrsfläche, sondern führt das Schmutzwasser zurück in den Schmutzwassertank und sorgt für sofortige Trittsicherheit. Er ist während des randnahen Reinigens mechanischen Stößen ausgesetzt: Die Abweisrollen sorgen für Schutz vor Beschädigungen an Saugfuß und Mobiliar. Schmutzablagerungen und Verschleiß sind vorprogrammiert.

Die Wiederaufbereitung
  1. Grundreinigung des Saugfußkörpers
  2. Richt- und Schweißarbeiten am Saugfußkörper und Klemmleisten
  3. Passivierung der Edelstahlflächen mit Edelstahlbeize
  4. Wechseln der Stütz- und Ablenkrollen
  5. Sauglippentausch
  6. Ergänzen der Befestigungselemente

 

Die Saugfußaufnahme

Saugfussaufnahme nachherSaugfußaufnahme (nachher)

Saugfussaufnahme vorherSaugfußaufnahme (vorher)

Die Saugfußaufnahme ist die geschleppte Führungseinheit des Saugfußes und dessen einzige Verbindung zum Chassis der Scheuersaugmaschine. Sie sorgt für die nötige Flexibilität bei der randnahen Reinigungsfahrt sowie für dessen horizontale und vertikale Beweglichkeit. Seitliche Stöße gegen den Saugfuß werden ausweichend abgefedert, wodurch die mechanischen Belastungsspitzen abgemildert werden.

Die Wiederaufbereitung
  1. Demontage der Saugfußaufnahme
  2. Richt- und Schweißarbeiten (falls notwendig)
  3. Grundreinigung und Passivierung aller Bauteile mit Edelstahlbeize
  4. Erneute und korrekte Anbringung des Saugfußhebers

Das Bedienpult

Bedienpult nachherBedienpult (nachher)

Bedienpult vorherBedienpult (vorher)

Das Bedienpult ist die „Schaltzentrale“ des Bedieners der Scheuersaugmaschine und zugleich die Halterung der beiden Ablassschläuche und Halterung des Lenkgriffs. Im Inneren des Verkleidungsteils befinden sich die Schaltelemente sowie Kabelführungen. Wasserspritzer sorgen für fortwährendenden Schmutz auf dem Verkleidungsteil. Häufig wird der Lenkgriff als Hebel zum Abklappen der Tanks „mißbraucht“. Das Schadensbild ist beeindruckend.

Die Wiederaufbereitung
  1. Demontage des Bedienpults
  2. Prüfen und korrektur der Halterung des Lenkgriffunterteils
  3. Prüfen von Schaltelementen, Stecker, Buchsen und Kabel auf Funktion und Korrosion
  4. Montage von wasserdichten Superseal-Steckverbindern
  5. Falls notwendig: das Bedienpult tauschen (siehe Fotos)
  6. Abdichtung des Bedienpults
  7. Anbringen neuer Ablassschläuche

Die Verkleidungsteile

Seitenverkleidung nachherSeitenverkleidung (nachher)

Seitenverkleidung vorherSeitenverkleidung (vorher)

Die Verkleidungsteile einer Scheuersaugmaschine sorgen für Schutz der darunter liegenden Bauteile und für einen sympathischen und zugleich seriösen Auftritt. Der erste Eindruck sollte immer sauber, hygiensch und gepflegt sein. Während der Reinigungsfahrt oder Lagerung der Scheuersaugmaschine lassen sich Beschädigungen infolge Anfahrschäden nicht immer verhindern.

Die Wiederaufbereitung
  1. Demontage der Verkleidungsteile
  2. Beidseitige Säuberung der Verkleidungsteile
  3. Austausch zerbrochener Verkleidungsteile
  4. Erneuern der Aufkleber
  5. Montage und Ausrichten aller Verkleidungsteile

Anschrift

Dr. Gansow Gmatic AG

Marie-Curie-Straße 6

D-59192 Bergkamen

Industriegebiet Rünthe

 

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